Verbrechen aus Profitsucht und Eitelkeit Jedes Jahr sterben weltweit rund 40 Millionen Tiere für die Pelzmode. "Pelzlieferanten" sind vor allem Nerze, Füchse, Bisamratten, Chinchillas, Schafe, Kaninchen aber auch Tierarten, die immer seltener in freier Wildbahn vorkommen wie zum Beispiel Ozelots, Wölfe oder Luchse.
75 Prozent aller Pelztiere stammen aus Pelzfarmen. In diesen Konzentrationslagern leben bis zu 150.000 Tieren auf engstem Raum. So müssen zum Beispiel 4 Nerze unter unhygienischen Bedingungen in Drahtkäfigen mit einer Grundfläche von nur 0,27 m² dahinvegetieren. Ihre Reviere in freier Wildbahn umfassen bis zu 4 Quadratkilometer. Die meisten Tiere, die in Pelzfarmen ihr kurzes Dasein fristen, leiden an Infektionskrankheiten und unter starken Verhaltensstörungen. Sie verletzen sich gegenseitig, beißen sich an den Gitterstäben die Münder blutig oder zernagen ihre eigenen Gliedmaße. Für die Pelzindustrie spielt dies alles keine Rolle; nur der Profit zählt! Die am häufigsten angewendete Tötungsmethode ist die Vergasung durch Auspuffabgase. Über 2 Minuten lang schreien und winseln die Nerze, bis endlich die erlösende Bewusstlosigkeit eintritt. Andere Tötungsmethoden sind Elektroschocks über Elektroden in After und Schnauze, Giftspritzen, Genickbruch oder Kehlschnitt. Wildtiere werden meist mit Schlagfallen und Tellereisen gefangen. Nicht selten werden die Opfer, wenn sie nicht schon verhungert oder verdurstet sind, erst nach mehreren Tagen vom Pelztierjäger gefunden und durch Erschlagen, Ersticken oder Erwürgen von ihren Qualen befreit. Manche Tiere versuchen sich zu befreien, indem sie sich ihre in der Falle befindlichen Gliedmaße durchnagen. Nur jedes dritte Fallenopfer ist ein verwertbares Pelztier. Für einen Pelzmantel werden 40 bis 60 Nerze oder 14 Luchse oder 6 Ozelots oder 12 Wölfe oder 130 bis 200 Chinchillas gequält und ermordet! Die beliebten Pelzverbrämungen an Krägen und Ärmeln werden meistens aus Kaninchenfellen hergestellt, aber auch immer häufiger - weil preisgünstig - aus asiatischen Hunde- oder Katzenfellen. Rinderleder ist als Nebenprodukt der Fleisch- und Milchindustrie ebenfalls mit Tierleid, mit dem vorzeitigen und gewaltsamen Tod eines Tieres verbunden. Die Haut eines Schlachtrindes macht 10 Prozent des Gesamtprofits aus. Wer solche Produkte kauft, ist mitverantwortlich für die Quälerei und Tötung von Tieren, die ebenso wie wir leidensfähig sind und ein vitales Interesse an Leben und Wohlsein haben. Das Tragen von echten Pelzen ist nicht nur moralisch verwerflich, sondern zudem noch total unverständlich, weil unsere Gesellschaft in zunehmendem Maße die Mensch-Tier-Beziehung kritisch hinterfragt, der "Schutz" von Tieren Verfassungsrang erhalten hat, und immer mehr Menschen die Verwendung solcher "Tierqual-Produkte" ablehnen. Stellen Sie Pelzträger/innen zur Rede und kritisieren Sie ihr skrupelloses Verhalten in der Öffentlichkeit! Sprechen Sie mit Freunden und Bekannten über die Pelzmode, das Mordsgeschäft in zweifacher Hinsicht! Reagieren Sie auf Anzeigen, die für Pelze werben, mit Protestbriefen an die Zeitschriften oder direkt an den Hersteller bzw. Vertreiber dieser Produkte! Appellieren Sie an die Bundesregierung, Tiermord für Mode endlich zu verbieten! A.K.T.E.-Redaktion / Stefan Bernhard Eck |
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