Ist-Zustand
Fraßstatistik
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Zahlen über "Nutztiermord"
Hinter jeder Zahl dieser "Fraßstatistik" verbirgt
sich ein Tierschicksal - in der Regel ein Leben voller Angst und Leiden. Hinter jeder Zahl verbirgt
sich der gewaltsame, vorzeitige und meist qualvolle Tod eines Tieres.
Wenn ein Mensch seiner Nahrungsaufnahme einen
sehr hohen Stellenwert beimisst, liegt meistens ein intellektuelles Defizit vor. Man denke an Kleinkinder
und senile Menschen. Oder mit den Worten Mahatma Gandhis gesprochen: "Die Größe einer Nation
lässt sich daran ermessen, wie sie ihre Tiere behandelt."
Falls beide Sätze zutreffen sollten,
ist es nicht weit her mit der kulturellen Größe unserer Nation, denn für unsere
"kannibalische Fraßkultur" sterben täglich Millionen empfindungsfähiger Mitlebewesen.
In der Bundesrepublik Deutschland werden systematisch gequält und
ermordet:
Schweine:
Rund 40 Millionen Schweine aus deutschen Ställen
sterben jedes Jahr im Schlachthaus. Die Bundesrepublik Deutschland ist damit der größte
"Schweine-Erzeuger" in der Europäischen Union.
Rinder:
In der Bundesrepublik Deutschland werden laut
offizieller Statistik pro Jahr rund 4 Millionen Rinder geschlachtet. Ein
beträchtlicher Teil davon sind selbstverständlich die zuvor geschundenen "Milch-Turbo-Kühe",
deren "Produktionsleistung" nachgelassen hat.
Masthähnchen:
Nach einem Leben, das dieses Wort nicht verdient,
sterben 332.1 Millionen Jungmasthühner und 24 Millionen Suppenhühner pro Jahr für
unser Verlangen nach immer mehr und immer billigerem Fleisch und Eiern.
Enten:
Etwa 14,2 Millionen Enten werden hierzulande
jährlich geschlachtet. Tendenz steigend.
Gänse:
Rund 1 Million Gänse enden als Martinsgans,
als festliche "canard à l'orange" zu "Whynachten" oder als fernöstliche "Delikatesse
süßsauer" zu sonstigen Fraßevents.
Puten:
20,3 Millionen Puten kommen auf den Tisch,
davon 8,3 Millionen Puten deutscher Produktion. Im Durchschnitt werden pro Kopf und pro Jahr
rund fünf Kilogramm Putenfleisch verzehrt.
Kaninchen:
In Deutschland landen jährlich rund 30
Millionen Kaninchen auf dem Speiseteller. Der größte Teil dieser Tiere stammt aus der
Massentierhaltung. Leben wie in der Legebatterie. Die "Ausfallsrate" von bis zu 50 Prozent
vor Erreichen des Schalchtgewichtes ist nicht eingerechnet.
Schafe und Ziegen:
900.000 Schafe und Ziegen werden alljährlich Opfer unserer "Fraßkultur" - darunter die des
weichen Fleisches wegen besonders begehrten Lämmer und Zicklein. Ein Milchlamm ist
ein Lamm, das bis zum Tage der Schlachtung von seiner Mutter gesäugt wird.
Pferde und Fohlen:
17.500 Pferde und Fohlen enden beim Pferdemetzger.
Erst Reiten, dann Fressen.
Wildtiere:
Von den insgesamt 5.353.499 geschossenen Wildtieren landet ein großer Teil (geschätzte 3 Millionen)
als kulinarische Spezialität mit Rotweinsoße und Wacholder in den Mägen der Deutschen. Doppelgenuss!
Lust am Töten und am Fressen!
Fleischkonsum insgesamt:
2001 lag der Fleischkonsum in Deutschland bei rund 60 kg pro Kopf.
Ein deutscher Mensch verspeist im Laufe seines Lebens durchschnittlich sieben Rinder, 20 Schafe,
22 Schweine und 600 Hühner. Die zusätzlichen Wildtiere, Fische, Schalentiere und die gequälten und zu Tode
gekommenen Kühe und Hühner zwecks Milch, Käse und Frühstücksei
sind in dieser Zahl nicht berücksichtigt.
Globale Zahlen unserer "Fraßkultur":
Weltweit werden sechzehn Milliarden Hühner, rund eineinhalb Milliarden Rinder,
eine Milliarde Enten und eine Milliarde Schafe, etwa eine Milliarde Schweine, eine dreiviertel
Milliarde Ziegen, eine halbe Milliarde Kaninchen, eine viertel Milliarde Truthühner sowie eine viertel Milliarde
Gänse zur systematischen Ausbeutung gefangengehalten und ums Leben gebracht.
Dazu kommen Myriaden von Insekten (z.B. Abermilliarden Bienen, Seidenraupen) und Fische, deren Zahl nicht
zu bestimmen ist, da die Opfer nicht einmal als Individuen angesehen werden, so dass sie nur
noch in Tonnen angegeben werden. Ihre Gefangenschaft dient hauptsächlich dazu, ihre Leichen, Drüsensekrete
oder Eier zu verzehren, oder aus ihrer Haut Kleidung und andere Gebrauchsgegenstände herzustellen.
Niemand kann heute noch seinen Konsum durch das Märchen der permanent milchgebenden, glücklichen Kuh oder
der glücklichen Legehennen oder der glücklichen Tiere auf dem Bauernhof legitimieren. Diese Illusion
hat mit der Realität nichts - aber auch gar nichts mehr gemeinsam!
A.K.T.E. - Redaktion / Stefan Bernhard Eck
Zwecks Komplettierung und
Aktualisierung dieser Statistik sind wir für Mitteilungen neuer Fakten dankbar.
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