Über die Rubrik "Prolegomena" Sehr verehrte Leserinnen und Leser, Prolegomena ist Griechisch (Einzahl: prolegomenon) und bedeutet Vorbemerkungen oder Vorüberlegungen. Gewissermaßen stellt diese Rubrik eine "Arbeitsplattform" dar und enthält Texte und Gedankengänge, die in der Rubrik "Universal-Ethik" zu einem in sich geschlossenen Ethik-Konzept verdichtet werden sollen. Daneben werden auch Vorüberlegungen für die Rubrik "Soll-Zustand" hier festgehalten. Es wird deshalb aller Voraussicht nach vorkommen, dass Texte der Rubrik "Prolegomena" teilweise, in Gänze oder sogar noch umfangreicher ausgearbeitet in den Rubriken "Universal-Ethik" und "Soll-Zustand" wieder zu finden sind. Dies ergibt sich zwangsläufig aus dem Umstand, dass sowohl in der "Prolegomena" als auch im "Soll-Zustand" und in der "Universal-Ethik" ein und dieselben Gedankengänge bzw. Themen aufgegriffen und abgearbeitet werden. Die inhaltlichen Wiederholungen und Überschneidungen werden absichtlich nicht eliminiert, da sie es einerseits ermöglichen, sich ein Bild über unsere Vorüberlegungen zu machen, und andererseits zeigen, wie sich in den nachfolgenden Rubriken diese Vorüberlegungen im Kontext mit anderen Gedankengängen ergänzen. Wir glauben, dass dadurch für unsere Leserinnen und Leser der Prozess unserer Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex Tierrechte und Ethik transparenter, aber auch interessanter wird, weil man sehr genau nachvollziehen kann, wie unser Ethik-Konzept und die übrigen Ergebnisse unserer Arbeit nach und nach entstanden sind. Vielleicht geraten wir hin und wieder bei unseren Vorüberlegungen in eine "Sackgasse" und erkennen dies erst im Laufe unserer Arbeit. Das wird dazu führen, dass wir die betreffenden Texte löschen und eventuell durch neue ersetzen werden. Deshalb weisen wir ausdrücklich daraufhin, dass im Verlauf unserer gedanklichen Auseinandersetzung mit den vielfältigen Fragen der Tier-Ethik unsere Positionen und Aussagen und damit auch unsere Texte nachträglich überarbeitet, korrigiert oder revidiert werden können. Wer kann von sich behaupten, vor Fehlern gefeit zu sein? Dies ist kein Zeichen von Wankelmütigkeit, sondern vielmehr der Beweis für unsere redliche und permanente Auseinandersetzung mit ethischen Grundsatzfragen und ein selbstkritisches Eingeständnis der menschlichen Unvollkommenheit. Unsere Rubrik "Prolegomena" gleicht deshalb einem schwierigen Kreuzworträtsel. Viele Einzelfragen und Gedankengänge werden aufgegriffen und nach Lösungen gesucht, die alle später einmal ineinander verschachtelt ein konsistentes Gesamtbild ergeben sollen. Hat sich ein Fehler eingeschlichen, der nicht erkannt und korrigiert wird, passen die übrigen Ergebnisse nicht mehr zusammen, und das "Rätsel" ist nicht zu lösen. Wir weisen besonders auf das Kapitel "Instrumentarium" hin, denn hier haben wir uns Regeln und Untersuchungskriterien zusammengestellt, die bei unserer Analyse der verschiedenen Ethik-Konzepte, Theorien und Einzelthesen und bei der Ausarbeitung eigener ethischer Positionen beachtet werden sollen. Es ist natürlich nicht auszuschließen, dass sich im Verlauf unserer gedanklichen Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex Tierrechte und Ethik weitere zu beachtende Aspekte ergeben, die dann nachträglich in diese Methodik eingefügt werden. Um unsere Aufgabenstellungen zu bewältigen, sind wir für jede Mithilfe dankbar. Wir würden uns deshalb freuen, wenn möglichst viele Menschen, die mit dem Themenkomplex Tierrechte und Ethik vertraut sind, sich an unserer Arbeit beteiligen würden. Herzlichst Ihr Stefan Bernhard Eck und das A.K.T.E. - Redaktionsteam |
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