SASAN Japan
Unser Kooperationspartner in
Fernost
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Ein Portrait von SASA Japan / SASA-Aktionen im Stenogramm-Stil
Auf privater Ebene seit Jahren zahlreiche Einzelaktionen. Notwendigkeit eines
Namens erkannt. August 2004 Gründung mit 3 Mitgliedern. Als Tierschutz- / Tierrechtsgruppe kein gemeinnütziger
Status.
Gegründet: August 2004 mit Sitz in Minami-Aoyama 1-3-6 MBE 125, Minato-ku,
Tokyo 107-0062 Leiterin / Sprecherin: Lydia Tanabe, Minako Ogawa Mitglieder: 20 bis 30 aktive Mitglieder, weit
über 100 Unterstützer
Ziel:
Verbreitung der Tierrechtsethik und den damit verbundenen Konsequenzen Umsetzung
von Tierrechten in allen Bereichen, augenblicklicher Schwerpunkt im vernachlässigten Heimtier-Bereich.
Konkrete Tätigkeiten:
Im Dialog mit fast allen Tier- und Naturschutzgruppen, Politikern fast aller
Parteien und diversen Großfirmen. Zusammenarbeit mit anderen Tier- bzw. Naturschutzgruppen. Regelmäßiger Druck von
Flugblättern zu jeweils verschiedenen Themen. Regelmäßige Infos im Tierschutz-Newsletter. Konkrete Hilfeleistung in
Notfällen. Aufnahme, Pflege und Vermittlung ausgesetzter Tiere. Aufnahme und Pflege verletzter oder kranker
Wildtiere. Beratung von Heimtierhaltern. Untersuchungen von Mißständen in allen Tierbereichen.
Bisherige Aktionen:

1.) Klage gegen einen privaten Tierquäler
Erfolg: Erstes offiziell beschlagnahmtes und Tierschützern übergebenes Haustier in Japan, Rettung von Kaninchen,
Kanarienvögeln, Gänsen und Katzen. Berichte in Zeitungen und im Fernsehen: Erstmals Problematik der privaten
Tierquäler angesprochen. Misserfolg: Zahlreiche Tiere konnten nicht gerettet werden. Tierquäler quält
weiterhin Tiere, unsere Arbeit geht weiter.
2.) Aufdeckung eines Tiergeschäftes, das mit illegal importierten Tieren
handelte. Erfolg: Schließung des Geschäfts Misserfolg: Nicht alle Tiere konnten gerettet werden.

3.) Nach längerer Beobachtungszeit, erste Klage in Japan gegen ein Tiergeschäft
wegen Tiermisshandlung, bzw. öffentlichem Tiermord. Erfolg: Der Besitzer des Geschäfts wurde vorbestraft, die
Öffentlichkeit konnte durch Zeitung und Fernsehen auf die Problematik aufmerksam gemacht werden. Erstmals
Einsatz von Abgeordneten für die Tiere nach Einreichen einer Petition.
Rettung einiger Tiere. Misserfolg: Das Geschäft quält und verkauft weiterhin Tiere, unsere Arbeit geht weiter.
4.) Während der Pelzmesse in Tokyo mit einer anderen Gruppe Gegenausstellung mit
Fotos von der Pelzherstellung vor der Messe.
5.) Protest und Dialog mit den Behörden gegen die Delphinmorde in Aichi.
Misserfolg: Delphine werden weiterhin ermordet.
6.) Protest und Dialog mit den Behörden gegen das traditionelle Kaninchenmorden
in Aomori. Erfolg: Beim Fest werden ab letztem Jahr nur noch Stoffkaninchen benutzt.
7.) Beobachtung und Protest gegen die Tierquälereien einer großen
Tiergeschäftskette. Projekt noch nicht abgeschlossen.
8.) Dialog mit zahlreichen Abgeordneten und Einbindung in den Dialog zur Erstellung
des neuen Tierschutzgesetzes.
9.) Petition mit konkreten Forderungen für das neue Tierschutzgesetz.
10.) Protest gegen eine Werbekampagne, die besagt, dass Schweinefleisch schlank
mache. Erfolg: Werbekampagne wurde eingestellt.
11.) Protest gegen die Medienlüge, Hamsterbisse seien tödlich.
Misserfolg: Das Gerücht wird weiter verbreitet, und Hamster weiter ausgesetzt. Unsere Aufklärungsarbeit geht weiter.
12.) Protest gegen das Umwickeln mit Draht von Tauben in einem Park.
Erfolg: Die Quälereien haben aufgehört, fast alle Tauben konnten gerettet werden.

13.) Unterstützung von Obdachlosen, die sich ausgesetzter Heimtiere angenommen
haben. Versorgung der Tiere vor Ort Vermittlung der aufgenommen Tiere nach Kastration bzw. Sterilisation
Verhandlungen auf kommunaler Ebene zur Verhinderung der Tötung der dort lebenden Tiere Projekt noch nicht
abgeschlossen.
14. Publikation des TR-Buches "Leichenschmaus" (Shitai no bansan)
von Helmut Kaplan in Japan. Umfangreiche PR-Kampagnen. Projekt noch nicht abgeschlossen.
A.K.T.E. - SASA Japan - Redaktion / Lydia Tanabe / 02.04.2005
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